Dienstag, 21. Februar 2012 - 13:21 Uhr
Eine kleine Übersicht
Folgende Vulkane befinden sich zur Zeit in einer mehr oder weniger aktiven Phase:
Ätna: Ascheemission in der vergangenen Woche aus dem Südost-2-Krater.
El Hierro: Der Tremor verläuft flach und neuer Auswurf von magmatischem Material an der Eruptionsstelle ist nicht zu beobachten. Es werden aber wieder eine Vielzahl von kleinen Beben registriert.
Island: Immer wieder kam es kürzlich an verschiedenen Orten in Island zu Schwarmbeben, Region um Grimsey und auf dem Reykjanes Ridge.
Merapi: Eine erhöhte Seismik wird registriert. Gestern wurden 35 niederfrequente Erdbeben registriert, die darauf hindeuten, dass sich Magma im Untergrund des Vulkans bewegt
Semeru: am Vulkan in Ostjava wurde der Alarmstatus auf „orange“ erhöht. Dies geschah nachdem man 3 kleine pyroklastische Ströme beobachtet hatte, die ca. 500 m weit den Hang hinabflossen. Zudem wächst ein Lavadom, aus dem auch 2 kurze zähflüssige Lavaströme austreten sollen. Die Seismik ist ebenfalls erhöht.
Galunggung: der Vulkan in Westjava zeigt Anzeichen erhöhter Aktivität. Die Wassertemperatur des Kratersees stieg sprunghaft von 27 Grad auf 40 Grad an. Der Alarmstatus wurde auf „gelb“ gesetzt.
Quelle: vulkane.net
Donnerstag, 2. Februar 2012 - 18:14 Uhr
El Hierro, kannarische Inseln
Das faszinierende Leben eines Vulkans lässt sich zur Zeit am besten bei El Hierro beobachten. Manfred Betzwieser vom Blog El Hierro schrieb dazu: "Ein abenteuerlicher Hubschrauberflug der Involcan gestern über der Eruptionsstelle brachte interessante Aufnahmen. Es sind keine kleinen Lavastücke, sondern inzwischen richtige Felsbrocken von mehreren Metern im Durchmesser die an der Meeresoberfläche erscheinen". Den Flug können Sie im Titel-Link miterleben.
Montag, 30. Januar 2012 - 12:58 Uhr
Vulkan Katla, Island
Nachdem die Seismik unter dem Gletscherschild des Mýrdalsjökull in den letzten Tagen eher ruhig war, ereigneten sich heute wieder mehrere Beben. Im Titel-Link sehen Sie ein Video über den Katla und die Folgen eines Ausbruchs. Die Isländer sind zumindest vorbereitet.
Montag, 30. Januar 2012 - 12:40 Uhr
Gletscherlauf am Grímsvötn in Island
Am Freitag dem 27.01.2011 kam es zu einem erneuten Gletscherlauf des Grímsvötn. Dabei stiegen die Gígukvísl stark an, im Wasser wurden Eisbrocken gesichtet, zudem roch das Wasser schwefelig. Diese Indizien sprechen dafür, das das Wasser wirklich unter dem Gletscher hervorkommt und nicht Schmelz- oder Regenwasser ist, das in den letzten Tagen entstand. Der See Grímsvötn befindet sich unter dem Vatnajökull und wird durch die geothermale Aktivität der dort liegenden Vulkane gefüllt. Ist er zu voll, schwimmt der Gletscher auf und gibt dem Wasser den Weg frei – ein Vorgang der sich regelmässig wiederholt, zuletzt im November 2010. Quelle: Island-Blog
Montag, 30. Januar 2012 - 12:35 Uhr
Santorin, Griechenland
Bei Tremor und Schwarmbeben, die von den Seismografen seit Tagen aufgezeichnet werden, handelt es sich in der Tat um Seismik, die im Zusammenhang mit dem Vulkanismus der ägäischen Insel steht. In einem Zeitungsinterview bestätigten griechische Wissenschaftler erstmalig, dass sie bereits seit einem Jahr vermehrt Anzeichen für ein Erwachen des Vulkans beobachten. So schwang die seit Jahren beobachtete Deflation in Inflation (Aufwölbung des Bodens aufgrund von eindringendem Magma in die Magmakammer) um. Zudem wurden eine Zunahme der Konzentration vulkanischer Gase und ein Anstieg der Wassertemperatur in der Caldera von Santorin gemessen. Quelle: vulkane.net
Ältere Beiträge Anmelden
|