Mittwoch, 22. Februar 2012 - 07:41 Uhr
Energiewende zeigt Wirkung
Die kräftigen Preissteigerungen bei Strom und Gas stellen immer mehr Verbraucher vor Zahlungsprobleme – bis hin zur dunklen Wohnung. Wegen unbezahlter Rechnungen sei schätzungsweise 600.000 Haushalten in Deutschland 2010 der Strom abgedreht worden, teilte die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen in Düsseldorf mit. „Preissteigerungen von rund 15 Prozent bei Strom und Gas in den vergangenen zwei Jahren haben Energie für viele Haushalte zur unbezahlbaren Ware werden lassen“, erklärte Vorstand Klaus Müller. Die steigende Energiearmut sei alarmierend. Lesen Sie mehr dazu im Titel-Link auf Welt-Online.
Dienstag, 21. Februar 2012 - 13:06 Uhr
Rache der Technik
Katastrophen sind häufig die unbeabsichtigen Folgen frühe¬rer Problemlösungen. Der amerikanische Historiker Edward Tenner hat in seinem Klassiker “Die Tücken der Technik” eine bemerkenswerte Sammlung von Fallbeispielen zusammen¬getragen. Er ist den so genannten “Racheeffekten” nachge¬gangen und dabei auf eine Vielzahl verblüffender und häufig auch kurioser Phänomene gestoßen. Ein einfaches Beispiel für so einen Racheeffekt sind die starren, eng anliegenden Skistiefel, die die Zahl der Knöchel und Schienbeinbrüche erfolgreich gesenkt haben. Allerdings mit einem kleinen Nachteil: Der Fortschritt geht nun auf Kosten des vorderen Kreuzbandes im Kniegelenk. Lesen Sie den Beitrag von Dirk Maxeiner im Titel-Link.
Freitag, 17. Februar 2012 - 08:01 Uhr
Klimageschichte Grönlands
Vor kurzem ist in den Geophysical Research Letters, einem Fachjournal, welches von der American Geophysical Union (AGU) herausgegeben wird, ein Artikel über die Temperaturgeschichte Grönlands erschienen, welcher die aktuelle Klimaerwärmung, in Relation zu den vergangenen 4000 Jahren, in ein neues Licht setzt. Eine Gruppe von acht Polar- und Klimaforschern aus Japan, den USA, Frankreich und Dänemark hat sich zusammengetan und anhand eines neuen Verfahrens die Temperaturgeschichte Zentral-Grönlands der letzten 4000 Jahre rekonstruiert. Argon- und Stickstoff-Isotopenverhältnisse von eingeschlossenen Luftblasen im Eisbohrkern GISP2 aus Zentral-Grönland wurden dabei untersucht, um die Schneeoberflächentemperatur der letzten 4000 Jahre zu rekonstruieren.
Lesen Sie mehr dazu im Titel-Link. Das Original finden Sie hier: http://www.leif.org/EOS/2011GL049444.pdf
Mittwoch, 15. Februar 2012 - 20:12 Uhr
Biosprit ist Unsinn
Was Skeptiker schon lange sagen, bestätigt nun eine Studie der EU: "Biosprit ist nicht nur umweltschädlich, sondern vermehrt auch den Ausstoß von Treibhausgasen". Eine von der EU in Auftrag gegebene – und von einem renommierten internationalen Forschungsinstitut erstellte – Studie ergab jetzt, dass der Biospritboom nicht nur umweltschädlich sei. Obendrein vermehre er durch die geänderte Landnutzung den globalen Ausstoß der inkriminierten Treibhausgase. Klimaschädliche Klimapolitik. Lesen Sie mehr dazu auf Welt-Online im Titel-Link.
Dienstag, 14. Februar 2012 - 14:06 Uhr
Die Alternative zum Schönwetterprogramm heißt Kernenergie
Es ist verdammt kalt. Es ist der 7. Februar 2012, ein Grad weniger als gestern. Das Restrisiko, dass meine Heizung aussteigt, bereitet mir Sorgen. Schließlich starben in Europa bereits mehr als 300 Menschen an der Kälte. Effektiv sind es im Durchschnitt jedes Jahr etwa fünfmal mehr Kälte- als Hitzetote. Für einmal scheint der Klimawandel nicht schuld zu sein, also trägt man es wie ein Schicksalsschlag. Wenn es warm wird, sind wir schuld, nicht so bei der Kälte. Fast apathisch liest man derzeit von Stromausfällen, Rohrbrüchen, Vergiftungen und Bränden als Restrisiko des Heizens. Trotzdem staune ich über das perfekte Timing von Professor Fritz Vahrenholt, Hamburgs Ex-Umweltsenator, der nun plötzlich Thesen der schlimmsten Klimaleugner vertritt: „Wir brauchen eine Erklärung für den Stillstand der Erwärmung in den letzten zehn Jahren“! Soll ich nun sein Buch „Die kalte Sonne - warum die Klimakatastrophe nicht stattfindet“ verbrennen oder lesen? Das eine würde wärmen, das andere meine Sorgen verstärken. Lesen Sie den gesamten Artikel von Prof. Dr. Beda M. Stadler im Titel-Link.
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